“Zuletzt befreit mich doch der Tod” auf Filmfest in Wismar

Montag, 29. September 2008

 

Mein Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” ist einer der Wettbewerbsfilme auf dem 2. Filmfest in Wismar, das vom 10.10. - 12.10.2008 stattfindet. Der Film wird gezeigt am Samstag, 11.10., um 16.00 Uhr.

Mehr zum Festival hier. Das Programmheft als PDF gibt’s hier.




Filmbewertungsstelle: “Prädikat wertvoll”

Donnerstag, 17. Juli 2008

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Die FBW-Jury hat dem Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” einstimmig das Prädikat wertvoll erteilt. In der Begründung heißt es: “Beate Middeke hat sich ein schwieriges Sujet ausgesucht. Sie zeichnet das Schicksal der psychisch tief verletzten jungen Gwendolin / Kay nach. Dabei nutzt sie deren Aufzeichnungen zur Rekonstruktion ihres Leidens von den Ursprüngen in der eigenen Familie, der Gewalt, der Vernachlässigung, des Missbrauchs, bis hin zu ihrem Selbstmord. Indem sie diesen Schilderungen teilweise sehr widersprüchliche Aussagen von Verwandten, Freunden und Vertrauten aus Mädchenhäusern gegenüberstellt, macht sie auch klar, dass sich die Wahrheit nicht so einfach fassen lässt, sondern viele Gesichter hat. Ein verstörendes, beklemmendes Portät, das irritiert und lange aufwühlt.”

Das Gutachten der FBW-Jury gibt’s hier als PDF zum Download.




“Man denkt, man kennt das Land” auf 3sat

Mittwoch, 2. Juli 2008

Am 6. Juli 2008 wiederholt 3sat um 21.45 Uhr unseren Film “Man denkt, man kennt das Land”. Mehr zum Film und weitere interessante Links auf der Website von 3sat.




Filmvorführungen im Mai und Juni

Freitag, 9. Mai 2008

Am 25. Mai 2008 läuft auf dem Filmfest Schleswig Holstein “Augenweide” um 20 Uhr “Zuletzt befreit mich doch der Tod”. Beate Middeke wird für eine anschließende Diskussion anwesend sein. Mehr auf der Website www.filmfest-sh.de

Am 04. Juni 2008 um 16.00 Uhr wird der Film in Anwesenheit der Filmemacherin auf einer Veranstaltung im Haus Gilead IV in Bethel gezeigt. Mehr über die Veranstaltung, den Veranstaltungsort und Kontakt und Anmeldung hier.




Lichtwerk Bielefeld zeigt “Zuletzt befreit mich doch der Tod”

Freitag, 8. Februar 2008

Am 16. März 2008 um 14 Uhr wird im Lichtwerk Bielefeld im Ravensberger Park der Dokumentarfilm “Zuletzt befreit mich doch der Tod” aufgeführt. Die Regisseurin Beate Middeke wird bei der Veranstaltung anwesend sein.




Sendetermin: “Man denkt, man kennt das Land”

Donnerstag, 7. Februar 2008

Am 14.02.2008 um 22.15 Uhr wiederholt der ZDF DokuKanal die Ausstrahlung unseres Filmes “MAN DENKT, MAN KENNT DAS LAND”. Regie, Kamera, Montage: Beate Middeke & Frank Wierke. Filmbeschreibung siehe hier.




Würzburger Filmwochenende

Sonntag, 20. Januar 2008

Am 25.01.2008 um 17.30 im Boxhorn und am 26.01.2008 um 13.30 im CineStar läuft der Dokumentarfilm “Zuletzt befreit mich doch der Tod” auf dem Würzburger Filmwochenende. Die Regisseurin wird zum Gespräch anwesend sein.




Filmpremiere von “Zuletzt befreit mich doch der Tod”

Montag, 14. Januar 2008

Mein Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” wird am 16. Jan. 2008 um 19.30 in Saarbrücken auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis seine Premiere feiern.

Festivalplakat

„Wenn mir unfreiwillig oder freiwillig etwas zustoßen sollte, möchte ich, Gwendolin, genannt Kay, dass etwas mit den Sachen passiert, die ich erzählt und aufgeschrieben habe.” Am 20. September 2001 nimmt sich die Frau, die diesen Satz schrieb, im Alter von 25 Jahren das Leben.

Beate Middeke stellt ihn gleichsam als Vermächtnis ihrem Film voran. Er ist Ausgangspunkt einer filmischen Nachforschung, die eine existenzielle Frage des Dokumentarischen berührt: Was ist wirklich geschehen –und können wir uns ein Bild davon machen? Aus Aufzeichnungen von Kay-Gwendolin, die den Schrecken der Vergangenheit nur erahnen lassen, und aus den widersprüchlichen Aussagen der anderen entsteht die fragmentarische Rekonstruktion einer von Missbrauch und Gewalt gezeichneten Kindheit, die unfassbar bleibt.

Die Filmemacherin hat die Beteiligten dazu gebracht, sich vor der Kamera zu äußern, über Gwendolin und sich selbst zu sprechen, mal verwirrend, mal entlarvend. Eine juristische Nachforschung hat es aus Mangel an verwertbaren Beweisen nicht gegeben. Am Ende, so eine der Mitarbeiterinnen des Mädchenhauses, ist nicht mehr entscheidend, welche Teile der Geschichte im eigentlichen Sinne wahr sind und welche wahnhaft. Unübersehbar ist der verlorene Lebenskampf einer zutiefst traumatisierten und verzweifelten Seele.

ZULETZT BEFREIT MICH DOCH DER TOD
Regie & Montage: Beate Middeke
Kamera: Justyna Feicht, Frank Wierke
Sprecherin: Iris Pallmann
Ausführende Produzentin: Linda Matern
Deutschland 2008 | Dokumentarfilm | Farbe | 76 Min.

Weitere Aufführungen des Films in Saabrücken: 17. Januar 2008 um 14.00 Uhr Cinestar 1, 19. Januar 2008 um 13.30 Uhr Cinestar 3, 20. Januar 2008 um 13.30 Uhr Cinestar 3. Für weitere Informationen bitte die Website des Max Ophüls Festivals besuchen.

Und auf dem Würzburger Filmwochenende läuft der Film am 25.01.2008 im Boxhorn um 17.30 und am 26.01.2008 im Cinemax 3 um 13.30. Weitere Infos auf der Website des Filmwochenendes.




Artikel in der “Neuen Westfälischen”

Samstag, 12. Januar 2008

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Unter der Überschrift “Meine Kamera lügt nicht” erschien heute ein von Anke Groenewold verfasster Artikel über meinen Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” in der größten Bielefelder Tageszeitung “Neue Westfälische”. Der Artikel hat folgenden Wortlaut:

“Es war Gwendolins letzter Wunsch. Nach ihrem Tod sollte ‘etwas passieren’ mit ihren Tagebuchaufzeichnungen. Die Bielefelder Dokumentarfilmerin Beate Middeke hat Gwendolin, die sich zuletzt Kay nannte und 2001 im Alter von 25 Jahren in Bielefeld das Leben nahm, beim Wort genommen.

Ihr erschütternder Dokumentarfilm ‘Zuletzt befreit mich doch der Tod’ läuft kommende Woche im Wettbewerb des renommierten Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis. Dass der Film im Wettbewerb läuft, ist an sich schon eine Auszeichnung: Von 202 eingereichten Spiel- und Dokumentarfilmen gelang das nur 15 Werken, darunter sind drei Dokumentarfilme. Das Festival beginnt am kommenden Montag und endet am 20. Januar. Der Ophüls-Preis ist mit 18.000 Euro dotiert.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat Beate Middeke recherchiert, Gespräche geführt und aufgezeichnet. Ein halbes Jahr dauerte es allein, die 50 Stunden Material auf 76 Minuten zusammenzuschneiden.

‘Ich mache Filme, weil mich die Realität interessiert, und die will ich möglichst authentisch zeigen’, sagt die 41-Jährige. Das kurze Leben Gwendolins so genau wie möglich zu rekonstruieren, war ihr Ziel. Das Schicksal der gebürtigen Rostockerin soll jedoch stellvertretend für die vielen familiären Tragödien und Geschichten von Vernachlässigung und Gewalt stehen und Verständnis wecken für die Situation von Traumatisierten, denn ‘das Trauma hört nicht auf, wenn wir den Ort des Grauens verlassen haben – es lebt in einem weiter’, sagt Middeke.

Dieser Ansatz bestimmte auch die Komposition der Dokumentation. Sie ist radikal und mutig und hebt sich stark ab vom Schema, das im Fernsehen gepflegt wird. Beate Middeke lehnt es ab, ‘Grauen mit Grauen darzustellen’ und verzichtet daher auf jegliche Dramatisierung: Es gibt weder nachgestellte Szenen, noch die Spurensuche an Originalschauplätzen, noch den Schwenk durchs Fotoalbum. Gwendolin bleibt unsichtbar und erscheint nur im Spiegel ihrer eigenen (Tagebuch-)Worte und der Erinnerungen von Menschen, die sie kannten: Mutter, Stiefvater, Geschwister, Psychologen, Schulfreunde. ‘Ich wollte den Film klaustrophobisch gestalten und den Zuschauern keine Ausblicke gewähren. Sie sollen sich nicht entziehen können.’ Der Plan geht auf. Die sachliche, raffiniert geschnittene, puristische O-Ton-Konstruktion ist dicht und kraftvoll.

Die Strenge zwingt, genau hinzuhören, aber auch hinzuschauen und auf die verräterische Körpersprache zu achten. ‘Man sieht, wenn jemand schluckt. Meine Kamera lügt nicht’, sagt Beate Middeke, die einen Lehrauftrag für Dokumentarfilm an der FH Bielefeld hat.

So stellte sich Gwendolins Mutter den Fragen und enthüllt mit ihrer Mischung aus Selbstmitleid, Ausflüchten und Widersprüchen ein Drama für sich. Die Regisseurin sprach auch mit dem Stiefvater, dem Gwendolin vorwirft, sie missbraucht und an andere Männer verkauft zu haben. Ob das tatsächlich so gewesen ist, bleibt unklar. Ein Verfahren gegen die Eltern wurde eingestellt. ‘Was die Wahrheit ist, wird nie jemand erfahren’, sagt Middeke. ‘Was auch immer passiert ist – es hat Gwendolins Selbstwertgefühl zerstört. Aber sie hat um ihr Leben gekämpft’, sagt die Regisseurin, die das Mädchen bei einem Videoworkshop persönlich kennengelernt hatte. Ihre Dokumentation soll sensibilisieren und schafft das auch. ‘Man kann mehr wahrnehmen, aber man muss auch sehen wollen’, sagt Middeke.”




Meine Filme als DVD oder Kopie

Dienstag, 8. Januar 2008

Alle meine Filme können als Ansichtskopie oder als Kauf-DVD bei mir bestellt werden. Sie können sich per E-Mail an b.middeke@camerada-film.de wenden.

Ein Ausnahme bildet der Film “Man denkt, man kennt das Land”. Die Rechte liegen hier bei 3sat.

“Warum Schröder” kann auch über den Buchhandel bezogen werden.