“Zuletzt befreit mich doch der Tod” auf ZDF-Kultur

Freitag, 7. März 2014

Am 14.1.2014 läuft um 20.15 auf ZDF Kultur der Film „Zuletzt befreit mich doch der Tod“




“Zuletzt befreit mich doch der Tod” am 07.09.11 auf 3sat

Mittwoch, 10. August 2011

Im Rahmen der Themenwoche “Anklage: Missbrauch” zeigt 3sat am 7.9.2011 zu später Stunde um 00.30 Uhr die vielfach preisgekrönte Dokumentation der Filmemacherin Beate Middeke. Das Vermächtnis des jungen Missbrauchsopfers Kay-Gwendolin, die sich nach jahrelangen Therapieversuchen das Leben nahm, war Auslöser für das mutige Filmprojekt, das mit den Preisen der Filmfeste Duisburg (Preis des Goethe Instituts), Bochum, “Augenweide” Kiel und “Blicke aus dem Ruhrgebiet” ausgezeichnet wurde.

Im Anschluss, 1.45 Uhr, folgt der Dokumentarfilm „Laut und deutlich“. Fünf Frauen und ein Mann berichten über ihr Leben nach dem sexuellem Missbrauch und ihre ganz persönlichen Wege der Bewältigung.




“Zuletzt befreit mich doch der Tod” auf ZDF - Kulturkanal

Mittwoch, 8. Juni 2011

Am Dienstag, dem 07.06.2011 um 21 Uhr, und am Mittwoch, dem 08.06.2011 um 02.45 Uhr,  läuft der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm “Zuletzt befreit mich doch der Tod” auf dem ZDF Kulturkanal.




Dunkles Puzzle

Freitag, 7. Mai 2010

Anlässlich der Ausstrahlung des Films auf 3sat schreibt Katharina Riehl in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung (vom 20./21. März 2010)  über den Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod”:

“25 Jahre alt ist Gwendolin, als sie beschließt, nicht mehr leben zu wollen. Hinterlassen hat sie ein Tagebuch – und eine Menge Wut bei den Menschen, die der jungen Frau in den letzten Jahren ihres Lebens helfen wollten und sie doch nicht retten konnten. Zuletzt befreit mich doch der Tod ist ein Doku-Puzzle, das die Filmemacherin Beate Middeke zusammengesetzt hat: aus Sequenzen des Tagebuchs, aus Gesprächen mit Menschen, die Gwen nahestanden – und mit jenen Menschen, die, wenn man dem Tagebuch der jungen Frau Glauben schenkt, ihr das Weiterleben unmöglich gemacht haben: Gwens Stiefvater, der sie als Kind sexuell missbraucht und an andere Männer verkauft haben soll. Die Mutter, die ihm angeblich dabei half oder ihn zumindest nicht davon abgehalten haben soll. Beide sagen nichts zu den Vorwürfen, schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu.

Auch die Regisseurin kennt die Wahrheit nicht. Die Ermittlungen gegen den Vater waren schon bei drehbeginn eingestellt. Der Film kann das, was geschehen ist, nicht nachvollziehbar ordnen. Beate Middeke will keine Neugier befriedigen; sie lässt die Fragmente, die sich oft widersprechen, nebeneinander stehen. Natürlich fragt man sich, wie ein Mensch aussieht, der so furchtbare Dinge erlebt hat. Doch Gwen bleibt ein Schatten. Kein Foto wird gezeigt; wenn ihr Tagebuch verlesen wird, sieht man das Meer rauschen. Diese Geschichte, die man so leicht hätte reißerisch erzählen können, opfert ihre Hauptfigur nicht der Sensationslust.

‚Ist das Selbstmitleid?’ fragt Gwendolin in einem ihrer Tagebucheinträge. Nein, antwortet sie selbst. ‚Denn nicht mal dafür reicht die Kraft.’”




“Zuletzt befreit mich doch der Tod” am 21.03.2010 auf 3sat

Montag, 15. März 2010

In der Reihe ‘Dokumentarfilmzeit’ von 3sat wird am 21.03.2010 um 21.45 Uhr als Fernseh-Erstausstrahlung mein Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” gezeigt.

Mehr Infos zum Film gibt es  hier.




“Zuletzt befreit mich doch der Tod” jetzt auch als DVD erhältlich

Dienstag, 14. Juli 2009

Cover der DVD

Der Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” ist jetzt auch als DVD erhältlich. Mehr zu den Verleihkonditionen hier. In Bielefeld ist die DVD auch in den Buchhandlungen Eulenspiegel, BuchTipp und Kronenklauer zu erwerben.




Hauptpreis an “Zuletzt befreit mich doch der Tod”

Dienstag, 2. Dezember 2008

Die Jury des 16. Festivals Blicke aus dem Ruhrgebiet verlieh den Hauptpreis in Höhe von 2.300 Euro an Beate Middeke.

In der Begründung der Jury heißt es: “Eine junge Frau begeht Selbstmord. Ein Schicksal, zwei Identitäten, viele Erzählungen. ‘Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man sich so fühlt wie Kay?’ … Ein erschreckender Titel, der doch voller Wahrhaftigkeit ist. Der Film geht mit uns und seiner toten Protagonistin durch die Hölle und lässt uns eintauchen in die Abgründe menschlicher Existenz. In hautnah gedrehten Interviewsequenzen entdecken wir die Facetten einer zerstörten Persönlichkeit, für die der Tod tatsächlich eine Befreiung war. Schuldige und Helfer kommen ebenso zu Wort wie Freunde, Angehörige und Experten. Das Urteil über Wahrheit oder Lüge, Recht oder Unrecht fällt dabei jedoch nicht die Filmemacherin, sondern sie überlässt es dem Publikum sich ein Bild zu machen. Ein Film, der uns durch das Festival begleitet hat und der wie wenige das ganze Dilemma der therapeutischen aber auch juristischen Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs auf den Punkt gebracht hat.“




“Zuletzt befreit mich doch der Tod” auf Festival “blicke” in bochum

Mittwoch, 19. November 2008

Festival-Logo

“Aus 191 Produktionen hat sich die Auswahlkommission auf 30 Filme im Wettbewerb und vier außer Konkurrenz geeinigt: Dokumentar-, Spiel- und Experimentalfilme – verschieden und eigenwillig in Gestaltung und Themenwahl … Vor allem zeigt sich in der regionalen Filmproduktion ein neues Interesse am Bild des Menschen, realisiert im Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Begleitung, Intimität und Distanz. Portraits bekannter Persönlichkeiten sind darunter, aber auch von Menschen, die ein persönliches, z.T. familiengeschichtliches Interesse der FilmemacherInnen auf sich gezogen haben; Strukturen, in denen das von allen Seiten mit Bedeutung aufgeladene Individuum agieren soll, werden als Portraitkontext ins Bild genommen. ”

Mein Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” läuft am Sonntag um 13.00 Uhr. Das komplette Programm des Festivals  gibt’s online hier, als PDF zum Download hier.




“Zuletzt befreit mich doch der Tod” auf 32. Duisburger Filmwoche

Mittwoch, 5. November 2008

32. Duisburger Filmwoche

Vom 03. - 09. November 2008 läuft die 32. Duisburger Filmwoche, das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms. Motto des Festivals: “schläft ein bild in allen dingen”. In der Ankündigung heißt es: “Bilder der Welt zu sehen – Sehnsucht und Versprechen, längst bis zum Überdruss erfüllt und eingelöst. Aber welche Bilder sind dies zumeist? Erwartbare Konfektion, die überrumpelt statt überrascht, überredet statt überzeugt. Der Dokumentarfilm, wie wir ihn in Duisburg verstehen und propagieren, ist damit nicht einverstanden: Wir sind auf der Suche nach anderen Bildern, nach anderen Erzählungen, nach anderen Ideen. Um vielleicht neu auf die Welt und ihre Dinge zu schauen.”

Am 08. November um 12.00 Uhr läuft im Rahmen des Festivals mein Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod”. Das komplette Programm des Festivals gibt’s hier. Und als PDF kann man es hier herunterladen.




“Zuletzt befreit mich doch der Tod” bewegte wie kaum ein anderer Film die Zuschauer

Mittwoch, 5. November 2008

Die Schweriner Volkszeitung vom 13.10.2008 über das diesjährige Filmfest in Wismar: “Seine MV-Premiere feierte in Wismar ein weiterer Dokumentarfilm: ‘Zuletzt befreit mich doch der Tod’ bewegte wie kaum ein anderer Film die Zuschauer. Nach jahrelanger psychischer Erkrankung hinterlässt eine junge Frau vor ihrem Selbstmord umfangreiche Aufzeichnungen über ihre Kindheit und Jugend, die schwere Anschuldigungen an ihre Eltern enthalten: Vernachlässigung, Gewalt, Missbrauch. Regisseurin und Produzentin Beate Middeke hatte die junge Kay persönlich gekannt. Nach deren Tod besuchte Middeke Eltern, Geschwister, Freunde und Betreuer. Entstanden ist das Portrait einer jungen Frau, die sich ein Leben ohne Qualen wünschte und keinen Frieden finden konnte, denn die Verletzungen ihrer Kindheit blieben ungeklärt und im Dunkeln. Middekes Art, die Personen ungeschönt zu zeigen und auf jegliche Kommentare zu verzichten, verstärkt dabei noch die Wirkung des Films. Die Zuschauer zeigten sich tief betroffen und ergriffen von ‘Zuletzt befreit mich doch der Tod’, der allein für seinen Mut einen Preis verdient hätte.”