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Vorführtermine von “Zuletzt befreit mich doch der Tod”

23.04.2010 Neustrelitz, Fabrik-Kino, 20.00 Uhr
10.03.2010
Münster, Cinema Filmtheater, 19.00 Uhr
08.03.2010
Berlin, Sputnik-Kino, 18.00 Uhr
21.02.2010
Bremen Schauburg (am Steintor) , Matinee 11.00 Uhr
04.02.2010
Filmpalette Köln, 19.00 Uhr
08.10.2009
Bethel, Herbergsweg 10, 16.00 Uhr
05.09.2009
Cine Estudio del Círculo de Bellas Artes, Madrid, 19.30 Uhr
19.05.2009 Kino in Ilmenau, 21.00 Uhr (Filmemacherin anwesend)
13.05.2009 Cineplex Paderborn, 20.00 Uhr (Filmemacherin anwesend)
04.03.2009 Kino Endstation, Bochum-Langendreer, 19.30 Uhr
13.02.2009 Bambi Gütersloh, 20.00 Uhr
26.01.2009 Blackbox Düsseldorf, 20.00 Uhr
14.12.2008 Lichtwerk Bielefeld, 11.00 Uhr (Filmemacherin anwesend)
07.12.2008 Lichtwerk Bielefeld, 11.00 Uhr (Filmemacherin anwesend)
23.11.2008 Filmfest Bochum (Hauptpreis)
08.11.2008 Filmfest Duisburg (Preis des Goethe Instituts)
11.10.2008 Filmfest Wismar
25.05.2008 Filmfest Augenweide, Kiel (Hauptpreis)



“Zuletzt befreit mich doch der Tod” jetzt auch als DVD erhältlich!

Cover der DVD

Seit Juli 2009 ist der Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” auch als DVD erhältlich. Mehr zu den Verleihbedingungen siehe hier.



32. duisburger filmwoche im Nov. 2008: Dokumentarfilmpreis des Goethe Instituts geht an Beate Middeke

Preisverleihung

Foto: Tinter, Anja / Beate Middeke (links) und Constantin Wulff (rechts) nahmen ihre Preise persönlich entgegen, Jana Wolff vertrat Eva Stotz (Link: www.derwesten.de)

In der Begründung der Jury heißt es: “‘Ich möchte, dass wenn ich zu Tode kommen sollte, dass etwas unternommen wird.’ Die Filmemacherin Beate Middeke hat mit ‘Zuletzt befreit mich doch der Tod’ etwas unternommen.

Ihr Film umkreist das Schicksal der jungen Frau Kay, die auf den Namen Gwendolin getauft wurde, mit Tagebucheinträgen und Gesprächen mit Familienangehörigen, Verwandten, Freunden, Betreuerinnen und einem Gutachter. Nach jahrelangen Therapieversuchen begeht Kay 2001 Selbstmord.

Die Not der jungen Frau wird im Laufe des Films immer offensichtlicher. Vermeintliche Gewissheiten werden jedoch immer wieder in Frage gestellt. Die vielfältigen Zugänge, die die Filmemacherin gewählt hat, offenbaren die Komplexität des Themas, der Wunsch des Zuschauers nach eindeutigen Antworten wird nicht erfüllt.

Das Thema des Films wird in der öffentlichen Diskussion nach wie vor häufig tabuisiert, ist jedoch weltweit von hoher Brisanz. Die Jury des Goethe-Instituts ist darüber hinaus der Ansicht, dass die Filmemacherin mit diesem Film einen außerordentlichen Zugang gefunden und eine Anregung gegeben hat, den eigenen Gewissheiten in jeder Hinsicht kritisch gegenüber zu stehen und sich wach mit seinem Umfeld auseinanderzusetzen.

Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Zudem wird der Film angekauft, in verschiedene Sprachen untertitelt und den Goethe-Instituten weltweit für ihre Filmarbeit angeboten.”

Mehr auf der Website des Festivals.



„Zuletzt befreit mich doch der Tod“ von Beate Middeke ist der Siegerfilm des diesjährigen Filmfests Schleswig-Holstein Augenweide

Foto: Lorenz Müller

“Die Preisträgerin zeichnet eine familiäre Tragödie nach, die sich in ihrer Eindringlichkeit und verstörenden Kraft erst allmählich entfaltet. Die dokumentarische Formensprache verzichtet auf thesenhafte Beweisführung, Widersprüche bleiben unaufgelöst. Die Protagonisten haben ihre je eigene Wahrheit. Die Regisseurin gibt ihnen Raum, ohne zu urteilen – auch wenn dieses mitunter schmerzhaft ist. Durch den sensiblen Umgang mit dem Thema ist der Regisseurin ein herausragender Film gelungen, der trotz seiner Komplexität den Zuschauer von Anfang bis Ende in den Bann zieht” (aus der Begründung der Jury).

Weitere Informationen auf der Website des Festivals.



Beate Middeke gewinnt beim Festival Augenweide
(Kieler Nachrichten vom 27.05.2008)
“Auf dem 12. Filmfest Schleswig Holstein gewann ein Dokumentarfilm über eine Frau, der so sehr das Leben abhanden gekommen war, dass sie es sich selbst nahm. Filmemacherin Beate Middeke begab sich in Zuletzt befreit mich doch der Tod in ein finsteres Dickicht aus Wahrheiten und Vermutungen Befragter, Betroffener und Täter. Ihr Film zum Abschluss der drei Festivaltage zeigte noch mal gebündelt die spezifische Qualität, die sich das kleine Festival in zwölf Ausgaben erarbeitet hat: die Durchdringung harter Realität auf hohem dokumentarischen Niveau bei sichtbar begrenztem Budget, präsentiert vor einem offenen, intelligenten Publikum. Festivalleiter Bernd-Günther Nahm durfte mit Recht stolz darazf sein, dass viele Filmemacher persönlich ihre Filme nach Kiel begleitet haben.”

Artikel im Original (als PDF) hier.

Ausführliche Informationen zum Film “Zuletzt befreit mich doch der Tod” hier.